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odium

umgeben von einer hülle
vor dir gebrochenes glas
den kopf tief vergraben
augen lang geschlossen
wie die larve in ihrem kokon, mit dunkelheit umgarnt
was bleibt uns in diesen momenten ?

ertrinkst in selbstzweifel
sitzt in den trümmern deiner selbst
wie weit kann diese reise noch gehen?
die sonne für dich ein blutend roter punkt
wohlgefallen nie empfunden - doch das ist der normale lauf der dinge
verwirrung braucht einen ort, tief drin in dir selbst
ist fragen noch umsonst ? scheint dieser schritt wohl überlegt ?
die maske scheint zu bröckeln
lieber mit den narben auf ein neues - als wohlbehütet, dafür ungewiss
und immer wieder rund im kreis // und immer wieder rund im kreis

in odium we are dealing with societal stereotypes and our frustration
with people playing into them - both in our so-called scene and outside of "our" scene.
people too often find "their" personality and "their" identity through
the consumption of outdated and old-fashioned dogmas,
even in the punk/DIY scene - a scene that was founded on principles in direct contrast to this:
individuality, tolerance, encouragement, and breaking down the traditional
hierarchy of powerful/powerless, performer/audience, owner/consumer.
this song is very personal to us, as we continuously deal with this dynamic
and the manifestation of it both within our band and the scene we are involved with.


silere

auf kriegsfuß mit worten
so sanft und so schön
seichte klänge in belanglosigkeit gehüllt
die erwartung zu groß - die wirkung zu klein
eine wand aus schweigen - die es zu bezwingen gilt
die erinnerung an damals verschwommen doch bunt
das erleben im jetzt - mit grauen akzenten gespickt
es war doch mal anders - das puzzle komplett
jetzt sind es die teile die fehlen
der tanz um das nichts wird weiter getanzt
bis wir nicht mehr können
entkräftet und müde dann realisiert
so viele worte und doch nix gesagt
die worte
so leer

the song is about drifting apart from friends and things you once loved.
years pass and things change. people you once loved become faceless figures.
everything changes, and if you try to find a connection to the past you are forced to deal with abjection.


zerfall

öffne diese tür und steig endlich ein
der platz ist längst reserviert, es ist der letzte ritt
gehofft, gebangt - es hat nix gebracht
der zahn der zeigt nagt an uns allen
dein zugticket ist längst gelöst
nix ist für die ewigkeit
getrieben von ängsten schreist du nach damals
doch schon 4 stationen zu weit
der blick aus dem fenster , ein stich in dein herz

blumen verwelken, bäume krepieren, leben verwest, erinnerung bleibt

und am ende der fahrt - holt sie dich ab
die gestalt in schwarz gehüllt
sie nimmt deine hand, ihr atem ganz kalt
die sonne ein dunkler punkt

jetzt hörst du sie schreien, wimmern und weinen
"ich habe meine zeit nicht genutzt"
was habe ich gemacht, was habe ich getan ?
jetzt ist es zu spät

hoffnung und verzweiflung liegen meist nicht weit voneinander entfernt
besonders wenn du merkst, dass übermorgen alles wie vorgestern ist

zerfall is about people who pass through life in a vacuum,
devoid of ideas to try something new, stripped of the power of awareness
that there are other ways to maintain their life and the other lives around them.
we have just one life and should try to live it beyond the traditional archetype
of a "good citizen". we should create new rules and change these outdated structures
which are not created equal and not created for all of us.
and most importantly, we need should encourage others and show them through our actions
that there is a viable alternative to the mainstream culture.
and furthermore, there is a viable alternative to the viable alternative of the mainstream culture
that can only be found by people's willingness to find it.


luftschloss

alle uhren stehen auf null
das jüngste gericht längst bereit
kahle bäume, nasse tränen und kalte schreie
dunkle wege weit und breit
der vertrauen ist erstickt
die hoffnung trägt heute schwarz
was gibt es noch zu träumen
wenn man das ende schon kennt
wir haben verlernt zu atmen
ersticken an uns selbst
dabei erkannt habe ich viel
luftschlösser werden gebaut um sie zu zerstören

this song is about watching our dreams shatter in front of us.
life rarely works out the way we intend it to,
forcing us to confront broken dreams and sprawling loss.
it seems that "life" is a hungry creature - crawling up on us from behind to cover everything in darkness and coldness.






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